Admiral LogoHilfe
Zurück

Hilfe

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) und Wettbestimmungen der Admiral Sportwetten GmbH als Buchmacher in Übereinstimmung mit dem österreichischen Buchmacherverband

A. Allgemeine Bestimmungen

B. Beurteilung des Wettausganges und ungültige Wetten

C. Mindesteinsatz/Maximaleinsatz/Gewinnlimits

D. Verantwortung beim Wetten

E. Nutzungsbedingungen für registrierte Kunden der Admiral Sportwetten GmbH

F. Abschlussbestimmungen

A. Allgemeine Bestimmungen

Grundlegendes

A1. Für alle Wettverträge, welche im Bundesgebiet Österreich abgeschlossen werden, gelten die nachstehenden allgemeinen Geschäftsbedingungen und Wettbestimmungen, die der Wettkunde mit Registrierung oder Vertragsabschluss oder Nutzung des Wett-Terminals ausdrücklich anerkennt.

A2. Die einzelnen Bundesländer können über ihre Landesgesetze von diesen Bestimmungen abweichende bzw. ergänzende Bestimmungen regeln. Um diese speziellen Regelungen der Landesgesetze hervorzuheben und für die Kunden so transparent wie möglich zu machen, erfolgt die Veröffentlichung jeweils über eine Ergänzung pro Bundesland.

A3. Der Kunde bestätigt, dass er diese allgemeinen Geschäftsbedingungen und Wettbestimmungen gelesen und verstanden hat und stimmt zu, dass er sich an diese Bestimmungen in der zum jeweiligen Zeitpunkt gültigen Fassung hält, wenn er sich registriert und/oder die Produkte des Buchmachers nutzt. Gleichzeitig bestätigt er damit, dass das Nichteinhalten dieser Verträge zum Ausschluss, zum Schließen des Kontos sowie zum Verlust der Geldbeträge und/oder zu rechtlichen Schritten gegen ihn führen kann.

A4. Der Kunde bestätigt, dass die allgemeinen Geschäftsbedingungen und Wettbestimmungen sowie alle anderen Voraussetzungen und Bedingungen von Zeit zu Zeit im alleinigen Ermessen des Buchmachers geändert werden können.

A5. An jeder Wette sind einerseits die Admiral Sportwetten GmbH, Novomaticstraße 5, 2352 Gumpoldskirchen, als Buchmacher oder ihr Erfüllungsgehilfe (im Folgenden subsumiert kurz „Buchmacher“) und andererseits der Wettkunde als Vertragsparteien beteiligt. Das Wettereignis, auf dessen Eintritt gewettet werden kann, wird vom Buchmacher bestimmt.

A6. Der Buchmacher hat die vorliegenden allgemeinen Geschäftsbedingungen und Wettbestimmungen ordnungsgemäß entsprechend des anwendbaren Landesgesetzes kundgemacht und soweit erforderlich der zuständigen Behörde vorgelegt.

A7. Die Rechtsbeziehungen zwischen dem Kunden und dem Buchmacher unterliegen österreichischem Recht. Mangels anders lautender, zwingend zur Anwendung kommender Zuständigkeitsbestimmungen ist für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit dem Wettabschluss das für den Standort des Buchmachers in Österreich zuständige Gericht zuständig.

A8. Der Buchmacher ist jederzeit berechtigt, zur Überprüfung der Volljährigkeit eine Ausweisleistung (amtlicher Lichtbildausweis iSd § 6 (2) 1 FM-GwG) zu verlangen. Insbesondere ist der Buchmacher berechtigt, bei Auszahlungen ab EUR 2.000,- eine Ausweisleistung vor Auszahlung zu verlangen.

A9. Der Wettkunde erklärt,

a) dass am Ort des Vertragsabschlusses gesetzlich vorgeschriebene Mindestalter von 18 Jahren und die für den Abschluss erforderliche Rechts-, Geschäfts, Einsichts- und Urteilsfähigkeit zu besitzen und ist verpflichtet über Aufforderung durch den Buchmacher jederzeit einen gültigen amtlichen Lichtbildausweis vorzuweisen,

b) nicht vom Wettangebot ausgeschlossen (gesperrt) zu sein,

c) zum Zeitpunkt der Wettabgabe nicht wegen Wett- oder Spielsucht therapiert zu werden,

d) zum Zeitpunkt der Wettabgabe nicht unter Sachwalterschaft zu stehen oder nur eingeschränkt geschäftsfähig zu sein,

e) die Wette im eigenen Namen und auf eigene Rechnung abzugeben,

f) vom Ausgang des der jeweiligen Wette zugrunde liegenden Ereignisses vor Vertragsabschluss keine Kenntnis zu haben,

g) dass die Mittel, mit denen er seinen Wetteinsatz bestreitet, aus keiner gesetzlich unerlaubten Handlung stammen und ihm zu seiner freien Verfügung stehen,

h) sich über die für ihn geltenden Rechtsvorschriften vollständig informiert zu haben. Für eine nach den Heimatvorschriften des Wettkunden allenfalls rechtswidrige Teilnahme des Wettkunden an den gegenständlichen Wettverträgen übernimmt der Buchmacher keine Haftung.

A10. Sollte die Identität des Kunden nicht verifiziert werden können, behält sich der Buchmacher das Recht vor, jegliche Transaktion für nichtig zu erklären, einzufrieren und etwaige Guthaben solange einzubehalten, bis der Verifikationsprozess zufriedenstellend geklärt wurde.

A11. Unabhängig von verschiedenen nationalen Regelungen bezüglich der Volljährigkeit akzeptiert der Buchmacher grundsätzlich keine Kunden unter 18 Jahren. Für Kinder und Jugendliche gilt ein absolutes Wettabschluss- und Wettvermittlungsverbot.

A12. Es ist nur natürlichen Personen die Teilnahme bzw. der Abschluss von Wetten gestattet.

A13. Schadenersatzansprüche – soweit es sich nicht um Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit handelt – des Kunden gegenüber dem Buchmacher, insbesondere wegen verzögerter, fehlerhafter, manipulierter oder missbräuchlicher Datenübertragung sind ausgeschlossen. Gleiches gilt für Schadenersatzansprüche wegen Systemausfällen. Grundsätzlich ist die Haftung des Buchmachers auf den Wetteinsatz/-betrag oder die noch nicht ausbezahlten Gewinne beschränkt - abhängig davon, welcher Betrag höher ist.

A14. Haftungen des Buchmachers für Übertragungs-, Eingabe- und/oder Auswertungsfehler sind ausgeschlossen.

A15. Der Buchmacher übernimmt keine Haftung für die Angaben von Informationsdiensten - weder für die Vollständigkeit, die Aktualität noch die Richtigkeit. Insbesondere aber nicht abschließend erfolgen alle Angaben in Livescores, Statistiken, Ergebnisse, Spielstände, Teamvergleich, Tabellen etc. ohne Gewähr.

A16. Der Wettvertrag bei Wettabgabe an einer Wett-Kassa oder einem Wett-Terminal kommt durch Annahme eines vom Wettkunden übermittelten Wettanbots durch den Buchmacher zustande.

A17. Der Wettvertrag bei Wettabgabe online/mobile kommt durch Annahme eines vom Wettkunden übermittelten Wettanbots durch den Buchmacher in Form einer Realannahme in 2352 Gumpoldskirchen, Wiener Straße 158, zustande.

A18. Der Buchmacher ist berechtigt, von sich aus – und zwar auch ohne dass die Voraussetzungen des § 871 ABGB vorliegen – Wetten mit Schreib-, Rechen-, Quoten- oder sonstigen Fehlern jederzeit – auch nach Vertragsabschluss – zu stornieren bzw. zu berichtigen. Das Recht des Buchmachers auf Anfechtung des Vertrages wegen Irrtums (§ 871 ABGB) bleibt davon unberührt.

A19. Der Buchmacher ist jederzeit berechtigt, die Annahme von Wettangeboten ohne Angabe von Gründen zu verweigern, die Höhe der Wetteinsätze vor Annahme der Wettangebote zu begrenzen und/oder Quotenänderungen vor Wettabschluss vorzunehmen. Auch liegt es in seinem freien Ermessen, Quoten und Auszahlungs-/Gewinnlimits für den Wettkunden verbindlich festzulegen bzw. Kunden, auch ohne Angabe von Gründen, von der Teilnahme am Angebot des Buchmachers auszuschließen.

A20. Für die Auslegung des Vertragsinhaltes sind die Aufzeichnungen des Buchmachers –- insbesondere auch der Wett-Schein – maßgebend. Durch die Wettabgabe bestätigt der Wettkunde dessen Richtigkeit. Im Falle der Ausfolgung des Wett-Scheines durch den Terminal oder durch das Kassa-Personal vor Ort akzeptiert der Wettkunde mit der unbeanstandeten Entgegennahme dessen Richtigkeit. Spätere Beanstandungen werden nicht berücksichtigt.

A21. Sollte sich nach Wettvertragsabschluss herausstellen, dass der Inhalt des Wettvertrages – aus welchem Grund auch immer – weder bestimmt noch bestimmbar ist, ist die Wette ungültig und der Wetteinsatz zurück zu bezahlen.

A22. Ein einseitiges Rücktrittsrecht des Wettkunden nach Abschluss des Wettvertrages ist ausgeschlossen.

A23. Dem Kunden ist es untersagt, Wetten auf Ereignisse abzugeben an denen er selbst beteiligt ist. Wetten auf Ereignisse im Auftrag von an diesen Ereignissen Beteiligten sind ebenso untersagt. Der Buchmacher behält sich bei einem Verstoß gegen diese Bestimmung das Recht vor, die Wetten zu stornieren sowie die Auszahlung etwaiger Gewinne und die Rückerstattung der Einsätze zu verweigern. Der Buchmacher hat keinerlei Verantwortung dafür, darüber Kenntnis zu haben, ob der Kunde gegen diese Bestimmung verstößt. Daher ist der Buchmacher berechtigt, diese Maßnahmen jederzeit nach Kenntnisnahme zu ergreifen.

A24. Dem Wettkunden ist es nicht gestattet, allfällige Forderungen gegen den Buchmacher aus Wettverträgen entgeltlich oder unentgeltlich abzutreten, zu verpfänden oder darüber in sonstiger Weise rechtsgeschäftlich zu verfügen oder mit derartigen Forderungen gegen Forderungen des Buchmachers aufzurechnen.

A25. Der Buchmacher ist berechtigt, bei Verdacht des Wettbetruges oder der Manipulation von Spielen, die vom Buchmacher gespeicherten Daten an Behörden, Sportverbände oder sonstige Dritte, die mit der Klärung des Verdachtes oder der Manipulation befasst sind, weiterzugeben. Dies beinhaltet auch die Informationen über die unter Verdacht stehenden Wetten.

A26. Wetteinsätze werden bis auf Widerruf ausnahmslos in EURO angenommen. Auszahlungen werden bis auf Widerruf in EURO getätigt.

A27. Der Buchmacher kann für etwaige Nachteile, die dem Kunden durch die Missachtung von Verboten seines Heimatlandes entstehen, keine Haftung übernehmen.

Einzahlungen/Zahlungsmethoden/Auszahlungen

A28. Hat der Kunde eine Wette bar und ohne Nutzung seines ADMIRAL Kundenkontos bezahlt, so erfolgt die Auszahlung des Wettgewinnes ausnahmslos gegen Rückgabe des originalen Wett-Tickets. Die Auszahlung eines Auszahlungstickets eines Wett-Terminals erfolgt ausnahmslos gegen Rückgabe des originalen Auszahlungstickets. Den Buchmacher trifft für jedweden Verlust oder Beschädigung (Zerstörung) des Wett-Scheines und/oder des Auszahlungstickets keine wie immer geartete Haftung oder Zahlungsverpflichtung. Ihn trifft auch keine Verpflichtung, die Berechtigung des Wett-Scheininhabers / des Inhabers des Auszahlungstickets eines Wett-Terminals zu überprüfen.

A29. Werden Wett-Scheine nicht innerhalb von 90 Tagen ab dem auf die Beendigung des Wettereignisses folgenden Tag vorgelegt, so erlischt der Anspruch des Wettkunden auf den Wettgewinn.

A30. Nach Erhalt eines bar auszubezahlenden Auszahlungstickets eines Wett-Terminals, muss dieses Ticket innerhalb von 90 Tagen ab Ausstellungsdatum vom Kunden vorgelegt werden, andernfalls erlischt der Anspruch des Wettkunden auf Auszahlung. Das Auszahlungsticket kann nur am Ort der Aufstellung des Wett-Terminals, ausbezahlt werden.

A31. Der Buchmacher kann sich die Auszahlung bis zu 45 Tage nach der Vorlage des Wett-Scheines bzw. des Auszahlungstickets vorbehalten.

A32. Am Wett-Terminal ist ausnahmslos kein Storno möglich.

A33. In jedem Fall kann der Buchmacher die Auszahlung eines Wettgewinnes bzw. die Einlösung eines Auszahlungstickets davon abhängig machen, dass der Kunde einen gültigen amtlichen Lichtbildausweis vorlegt.

A34. Der Buchmacher behält sich das uneingeschränkte Recht vor, Zahlungsmöglichkeiten in bestimmten Regionen und/oder für bestimmte Kunden im Rahmen der geltenden Landesrechte nach eigenem Ermessen einzuschränken.

Unrechtmäßige Transaktionen/Betrug/Geldwäsche

A35. Der Buchmacher behält sich das Recht vor, Transaktionen im alleinigen Ermessen zu stornieren oder als nichtig zu erklären, falls die folgenden Bedingungen Anwendung finden:

a) Es werden Transaktionen mit Unregelmäßigkeiten entdeckt, die die Abwicklung negativ beeinträchtigen könnten und/oder die den Verdacht einer Verletzung dieser Bestimmungen entstehen lassen.

b) Der Buchmacher ist der Ansicht, dass der Kunde Produkte oder Dienstleistungen auf unfaire Weise genutzt oder absichtlich betrogen hat, oder auf unlautere Weise den Buchmacher oder Dritte ausgenutzt hat.

c) Der Buchmacher ist der Ansicht, dass der Kunde die Produkte und Dienstleistungen betrügerisch und/oder für illegale und/oder rechtswidrige oder unsachgemäße Zwecke genutzt hat.

d) Der Buchmacher wird von der Polizei, einem Gericht oder anderen Aufsichtsbehörden dazu aufgefordert.

e) Der Buchmacher ist der Ansicht, dass vom Kunden eine Vorschrift oder Bestimmung oder ein Gesetz verletzt wurde.

A36. Jegliche Form von betrügerischen Aktivitäten ist strengstens untersagt. Ihre Definition liegt im Ermessen des Buchmachers. Betrügerische Aktivitäten umfassen unter anderem den Diebstahl von Kreditkarten, die Verwendung unzulässiger Software-Tools, den Transfer finanzieller Mittel auf Konten anderer Kunden, Fälschung, betrügerische Absprachen sowie die Angabe falscher Daten bei der Anmeldung oder bei einer späteren Abfrage persönlicher Informationen, etc. Diese Aufzählung ist jedoch nur exemplarisch und definiert daher die betrügerischen Aktivitäten nicht abschließend und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Der Buchmacher behält sich das Recht vor, Klagen auf strafrechtliche Verfolgung und/oder zivile Schadenersatzklagen wegen betrügerischen Aktivitäten anzustrengen. Kunden, die an jedweder Form von betrügerischen Aktivitäten oder verdächtigen Transaktionen beteiligt sind, werden den entsprechenden Behörden gemeldet. Alle Transaktionen können geprüft werden, um Geldwäsche und die Finanzierung terroristischer Aktivitäten zu unterbinden.

A37. Alle Entscheidungen seitens des Buchmachers hinsichtlich der Außerkraftsetzung von Transaktionen und/oder der Sperrung und Schließung von Konten sind für den Kunden bindend, unterliegen dem alleinigen Ermessen des Buchmachers, erfordern keine Rechtfertigung gegenüber dem Kunden und können seitens des Kunden nicht angefochten werden. Unter den oben angeführten Umständen ist der Buchmacher berechtigt, alle Beträge, die andernfalls an den Kunden ausgezahlt worden wären bzw. zu bezahlen gewesen wären, zurückzuhalten und/oder einzubehalten.

Datenschutz

A38. Der Buchmacher richtet sich im Umgang mit Informationen und Daten bezüglich der Wettkunden nach den entsprechenden aktuellen Rechtsvorschriften.

A39. Der Kunde wird über die Identitäts-, Kreditwürdigkeits- und andere Überprüfungsmaßnahmen des Buchmachers informiert, die mitunter im Zusammenhang mit der Nutzung der Website und allen Produkten des Buchmachers anfallen und/oder durch entsprechende gesetzliche Vorschriften und Regulierungen nötig werden und/oder von den entsprechenden Behörden verlangt werden.

A40. Der Kunde wird weiters darüber informiert, dass allenfalls notwendige zusätzliche Daten im Rahmen von Überprüfungsmaßnahmen wahrheitsgetreu mitgeteilt und die erforderlichen Daten bereitgestellt werden müssen. Der Buchmacher ist befugt, jegliche Nutzung des Dienstleistungsangebotes des Buchmachers einzuschränken, bis die entsprechenden Überprüfungsmaßnahmen abgeschlossen sind.

A41. Eine Offenlegung von Daten kann aus rechtlichen Gründen zwingend notwendig sein sowie zur Umsetzung von Ansprüchen, die erhoben werden, sowie zur Überprüfung und Aufdeckung von Umständen, die auf betrügerisches Verhalten oder Aktivitäten hinweisen.

A42. Mit der Akzeptanz dieser allgemeinen Geschäftsbedingungen und Wettbestimmungen und/oder der Anmeldung auf der Webseite und/oder Nutzung der Wett-Terminals und/oder der Dienstleistungen an den Wett-Kassen wird der Kunde über die Verarbeitung seiner persönlichen Daten informiert. Bei Vorliegen der geringsten Hinweise auf Transaktionen und/oder Aktivitäten, die auf potentiell kriminelle Aktivitäten schließen lassen, werden diese Daten den entsprechenden Behörden gemeldet.

A43. Der Wettkunde wird darüber informiert, dass die im Rahmen der Wettabschlüsse dem Buchmacher zur Kenntnis gelangenden personenbezogenen Daten von diesem gespeichert und automatisierungsunterstützt verarbeitet werden.

Cash-Out

A44. Der Buchmacher behält sich das Recht vor, dem Kunden auf manche Wetten die Möglichkeit des Cash-Out anzubieten. Die Auswahl der Wetten, die diesem Angebot unterliegen, ist alleinige Entscheidung des Buchmachers. Der Buchermacher ist jedoch in keiner Weise verpflichtet, diese Möglichkeit des Cash-Out auf bestimmte Wetten anzubieten. Das diesbezügliche Angebot kann sich jederzeit ändern.

A45. Der Preis bzw. die Quote für die vorzeitige Auszahlung ist dabei abhängig vom Status der Wette und kann sich zu jedem beliebigen Zeitpunkt ändern. Dem Buchmacher kommt hierzu ein jederzeitiges einseitiges Änderungsrecht zu.

A46. Der Buchmacher übernimmt keine Haftung für Fehler im Hinblick auf Wetten und Einsätze, bei denen offensichtliche Fehler zu Quoten/Handicaps/Over-Under-Angaben/Cash-Out-Betrag vorliegen.

A47. Der Buchmacher übernimmt keine Haftung, wenn ein Abrechnungsbetrag falsch berechnet oder ausbezahlt wird, dies schließt auch Wetten ein, die mit der Cash-Out-Option vollständig ausgewertet werden.

A48. Inkorrekter Cash-Out-Betrag: Sollte vor dem Start einer Veranstaltung, während oder nach einer Veranstaltung ein offensichtlicher Fehler festgestellt werden, behalten vorzeitig ausgewertete Wetten, deren Cash-Out-Betrag inkorrekt ist (aufgrund einer falschen Quote, auf welcher der Betrag basierte), ihre Gültigkeit und werden mit dem korrekten Betrag erneut ausgewertet. Wenn eine Wette nach einem inkorrekten Ergebnis mit der Cash-Out-Option ausgewertet wurde, wird die Wette zum korrekten Ergebnis erneut ausgewertet.

Bonusbestimmungen

A49. Alle Boni und Werbeangebote unterliegen den Geschäftsbedingungen, die bei der Mitteilung über das Bonusangebot zur Verfügung gestellt werden.

A50. Alle Boni und Werbeangebote beziehen sich grundsätzlich nur auf den jeweiligen Empfänger der Mitteilung und können nur einmal während des festgesetzten Zeitrahmens in Anspruch genommen werden. Alle Boni und Werbeangebote des Buchmachers gelten nur für den entsprechend dargelegten Zeitraum. Ohne Angabe zum Zeitraum endet das jeweilige Angebot in dem Moment, sobald es nicht mehr verfügbar ist und eingestellt wurde.

A51. Der Buchmacher behält sich das Recht vor, alle Boni und Werbeangebote auf Kunden zu beschränken, die spezifische Auswahlkriterien erfüllen. Ebenso behält sich der Buchmacher das Recht vor, die Anzahl der Teilnehmer nach eigenem Ermessen zu beschränken.

A52. Alle Boni und Werbeangebote richten sich ausschließlich an den angegebenen Empfänger oder die Gruppe von Empfängern und sind nicht übertragbar. Ist der Empfänger nicht der vorgesehene Empfänger oder gehört er nicht zur Gruppe der vorgesehenen Empfängergruppe, ist das Angebot ungültig.

A53. Alle Boni und Werbeangebote dürfen nicht zwischen Kunden und/oder Dritten verkauft werden.

A54. Alle Boni und Werbeangebote können nicht in bar eingelöst werden, sondern unterliegen den spezifischen Bonuskonditionen.

A55. Der Buchmacher behält sich das Recht vor, nach alleinigem Ermessen alle Boni und Werbeangebote zurückzufordern, wenn der Kunde das Angebot durch Betrug oder eine andere strafbare Handlung erlangt hat, oder das Angebot erschlichen hat.

A56. Ebenso behält sich der Buchmacher das Recht vor, alle Boni und Werbeangebote zurückzufordern und/oder die mit den Boni und Werbeangeboten erzielten Gewinne zu stornieren und/oder die Zahlung geforderter Beträge zu verweigern und die entsprechenden Konten zu schließen, wenn Gruppen von Kunden, die sich unerlaubt absprechen oder als Syndikat fungieren, oder einzelne Kunden, die sich mehrere Male anmelden, fiktive Konten einrichten oder Strohmänner zur Manipulation von Boni und Werbeangebote nutzen.

A57. Der Buchmacher behält sich das Recht vor, alle Boni und Werbeangebote jederzeit zu beenden oder zu ändern.

B. Beurteilung des Wettausganges und ungültige Wetten

B1. In nachstehenden Fällen ist die Wette ungültig bzw. gilt der Wettvertrag nachträglich als einvernehmlich aufgehoben und zwar mit der Rechtsfolge, dass der Wetteinsatz an den Wettkunden zurückzubezahlen ist:

a) Wenn das Wettereignis nicht wie im Quotenblatt angegeben stattfindet (z.B.: vertauschtes Heimrecht, außer die Heimmannschaft übt – aus welchen Gründen auch immer – ihr Heimrecht auf einer fremden Sportanlage aus).

b) Wenn der Wettabschluss nach dem tatsächlichen Beginn des der Wette zugrundeliegenden Wettereignisses bzw. nicht entsprechend den Wettbestimmungen stattfindet. Dies gilt allerdings nicht für jene Wetten, die aufgrund ihrer Art vom Buchmacher laufend auch noch nach Beginn des Wettereignisses angeboten werden und als solche Wetten – die eben auch noch nach Beginn des Wettereignisses abgeschlossen werden können – gekennzeichnet sind, etwa zum Beispiel Langzeitwetten oder Livewetten. Die vom Buchmacher bestimmte Zeit des Wettvertragsabschlusses ist für den Wettkunden verbindlich.

c) Wenn ein Wettereignis abgesagt wird oder nicht stattfindet, es sei denn, dass

ca) zum Zeitpunkt der Absage bereits ein Ersatztermin für dieses Wettereignis feststeht, der innerhalb der folgenden 48 Stunden, gerechnet vom ursprünglich vorgesehenen Beginn des Wettereignisses liegt, oder

cb) das Wettereignis im Rahmen einer sportlichen Turnierveranstaltung (z.B.: Welt- und Europameisterschaft, Tennisturnier etc.) nachgetragen wird.

d) Wenn das Wettereignis abgebrochen wird, ohne dass unmittelbar nach dem Abbruch eine offizielle Wertung erfolgt. Nachträgliche Änderungen des Klassements (z.B.: Entscheidungen „am Grünen Tisch“) bleiben daher unberücksichtigt.

e) Wenn ein Tennisspiel durch w.o. beendet wird, ein Tennisspieler zum Spiel nicht angetreten ist oder ein Tennisspieler disqualifiziert wird.

B2. Für die Beurteilung des Wettausgangs gelten insbesondere folgende Regelungen:

a) Maßgeblich sind die unmittelbar nach Beendigung des Wettereignisses bekanntgegebenen Ergebnisse (z.B.: Siegerehrung, sofern diese im unmittelbaren Anschluss an das Wettereignis stattfindet).

b) Bei Fußballspielen ist das Ergebnis nach 90 Minuten (reguläre Spielzeit), bei Eishockeyspielen nach 60 Minuten (reguläre Spielzeit) maßgebend. Etwaige Verlängerungen oder Elfmeterschießen usw. haben daher keinen Einfluss auf den Wettvertrag, außer die Vertragsteile haben davon Abweichendes durch Vermerk in den Aufzeichnungen des Buchmachers (z.B.: Europacup - Aufstiegswette, KO-Spiele bei Fußball EM-/WM-Spielen) vereinbart.

c) Finden zwei oder mehrere Bewerbe derselben Art (z.B.: zwei Riesenslaloms) an einem Ort statt, so gelten alle Wetten, die vor Beginn des ersten Ereignisses abgeschlossen wurden, nur für das erste Ereignis, es sei denn, es wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart.

B3. Bei „toten Rennen“ (2 oder mehrere Gleichplatzierte) werden die Auszahlungen entsprechend – die jeweiligen Quoten durch die Anzahl der beteiligten Sieger - geteilt (z.B.: Wetteinsatz € 100, Quote auf den Sieger: 1,8, ergibt eine Wettauszahlung von € 180, bei zwei Siegern beträgt die Auszahlung daher je € 90, bei drei Siegern je € 60). Nehmen an Wettereignissen lediglich zwei Starter (Mannschaften) teil (z.B.: Trainingsduell) und wird keine Unentschieden-Quote angeboten, werden im Falle von „toten Rennen“ die Auszahlungen nicht geteilt. In diesem Fall ist die Wette ungültig und es wird der gesamte Einsatz zurückbezahlt.

B4. Für Wetten auf Meisterschaften, Gesamtsieger von Turnieren (z.B.: WM, EM, Golf- und Tennisturniere) gilt „play or pay“: Findet das Wettereignis nach Maßgabe der vorliegenden allgemeinen Geschäftsbedingungen und Wettbestimmungen statt und tritt ein Teilnehmer oder eine Mannschaft zu diesem Ereignis nicht an, gibt während des Turniers auf oder wird disqualifiziert, so bleibt der Wettvertrag aufrecht; dies bedeutet, dass eine Wette auf einen betroffenen Teilnehmer oder Mannschaft für den Kunden als verloren gilt.

B5. Werden mehrere Wettereignisse in einer Wette kombiniert („Kombinationswette“), gilt folgendes:

a) Werden ein oder mehrere Ereignisse abgesagt, abgebrochen oder finden sie aus sonstigen Gründen nicht statt, ohne dass ein Nachtrag im Sinne des Punktes B1 c erfolgt bzw. ohne dass eine offizielle Wertung im Sinne des Punktes B1 d erfolgt, so wird (werden) diese(s) Wettereignis(se) mit der Quote 1,0 gewertet. Das gilt auch für durch w.o. beendete Tennisspiele, wenn ein Tennisspieler zum Spiel nicht angetreten ist oder ein Tennisspieler disqualifiziert wird.

b) Werden alle Wettereignisse abgesagt, abgebrochen oder finden sie aus sonstigen Gründen nicht statt, ohne dass ein Nachtrag im Sinne des Punktes B1 c erfolgt, bzw. ohne dass eine offizielle Wertung im Sinne des Punktes B1 d erfolgt, dann wird der Wettvertrag rückwirkend aufgehoben und ist der Wetteinsatz zurück zu zahlen. Das gilt auch für durch w.o. beendete Tennisspiele, wenn ein Tennisspieler zum Spiel nicht angetreten ist oder ein Tennisspieler disqualifiziert wird.

c) Erfolgt die Wettabgabe erst nach dem Beginn eines oder mehrerer Ereignisse, gilt für diese(s) Ereignis(se) die Quote 1,0; das gilt nicht für die im Punkt B1 b, 2. Satz angeführten Wetten. Erfolgt der Wettabschluss erst nach dem Beginn aller Ereignisse, dann gilt Punkt B1 b sinngemäß.

B6. Bei allen Spezialwetten gilt, falls nicht anders angegeben, das Ergebnis nach der regulären Spielzeit.

B7. Zur Bewertung aller Sportarten und den dazugehörigen Spezialwetten wird jeweils die offizielle Verbandsseite herangezogen.

Internationale Fußballspiele laut www.fifa.com bzw. www.uefa.com

Super Seven

B8. Bei dieser Wettart müssen aus einem vorgegebenen Angebot sieben Ereignisse richtig getippt werden.

B9. Für EUR 10,- beträgt die Auszahlung bei Richtigkeit aller sieben Tipps, wenn die den Tipps zugrundeliegenden Wettereignisse nach Abschluss des Wettvertrages tatsächlich stattgefunden haben und mit einem offiziellen Ergebnis beendet worden sind, unabhängig von der Anzahl der Gewinner einheitlich EUR 10.000,-.

B10. Falls eines oder mehrere Spiele abgesagt oder abgebrochen werden oder aus sonstigen Gründen nicht zum angegebenen Zeitpunkt stattfinden und nicht innerhalb 48 Stunden ausgetragen werden, so wird (werden) diese(s) Spiel(e) mit 1,0 bewertet und die verbleibenden Spiele werden mit ihren tatsächlichen Quoten als herkömmliche Kombinationswette berechnet.

B11. Falls eines oder mehrere Spiele früher als zum angegebenen Annahmeschluss der betreffenden Super Seven beginnen, so werden in den nach dem tatsächlichen Beginn der jeweiligen Spiele aufgegebenen Wetten die betreffenden Spiele mit 1,0 bewertet und die verbleibenden Spiele mit ihren tatsächlichen Quoten als herkömmliche Kombinationswette berechnet.

B12. Bei allen gewonnenen Super Seven Wetten, in denen eines oder mehrere Spiele abgesagt wurden bzw. früher begonnen haben, werden zum Auszahlungsbetrag 25 % Bonus addiert (bis maximal EUR 10.000,- Auszahlung).

Nimm 3

B13. Bei dieser Wettart wird eine Dreier-Kombinationswette mit einer fixen Quote vergeben.

B14. Falls eines oder mehrere Spiele abgesagt oder abgebrochen werden oder aus sonstigen Gründen nicht zum angegebenen Zeitpunkt stattfinden und nicht innerhalb 48 Stunden ausgetragen werden, so wird (werden) diese(s) Spiel(e) mit 1,0 bewertet und die verbleibenden Spiele werden mit ihren tatsächlichen Quoten als herkömmliche Kombinationswette berechnet.

B15. Falls eines oder mehrere Spiele früher als zum angegebenen Annahmeschluss der betreffenden Super Seven beginnen, so werden in den nach dem tatsächlichen Beginn der jeweiligen Spiele aufgegebenen Wetten die betreffenden Spiele mit 1,0 bewertet und die verbleibenden Spiele mit ihren tatsächlichen Quoten als herkömmliche Kombinationswette berechnet.

Livewetten Allgemein

B16. Bei allen Wetten gilt, falls nicht anders angegeben (z.B.: Wer steigt auf?, Wer gewinnt den Pokal? etc.), das Ergebnis nach der regulären Spielzeit.

B17. Die Gültigkeit der Livewette ist gänzlich unabhängig davon, ob es eine Liveübertragung des Ereignisses gibt, da der Buchmacher keinen Einfluss auf die Übertragung von Ereignissen hat. Alle Wetten werden nach dem Ende des Ereignisses nach Vorliegen eines offiziellen Ergebnisses bewertet.

B18. Falls ein Spiel abgebrochen wird, behalten alle schon bewerteten Wetten jedenfalls ihre Gültigkeit.

Alle abgegebenen, noch nicht bewerteten Wetten, behalten ihre Gültigkeit, falls:

a) zum Zeitpunkt des Abbruchs bereits ein Termin zur Fortsetzung für dieses Wettereignis feststeht, der innerhalb der folgenden 48 Stunden, gerechnet vom ursprünglich vorgesehenen Beginn des Wettereignisses liegt, oder

b) das Wettereignis im Rahmen einer sportlichen Turnierveranstaltung (z.B.: Tennisturnier, etc.) fortgesetzt wird.

Falls zum Zeitpunkt des Abbruchs kein neuer Termin zur Fortsetzung feststeht bzw. vorgesehen ist, so werden die Wetten, deren Ausgang noch nicht endgültig feststeht, mit 1,0 gewertet.

z.B.: Abbruch in der zweiten Halbzeit beim Stand von 3:0 (Over/Under 1,5 Tore, Over/Under 2,5 Tore [nur bei der Livewette, nicht die normale Spezialwette] gelten, 4. Tor sowie das Match, die Handicapwetten und alle Wetten auf Over/Under 3,5 Tore, Over/Under 4,5 Tore usw. werden mit 1,0 gewertet);

z.B.: Abbruch beim Tennis im 2. Satz (Wetten auf den 1. Satz, Over/Under-Wetten der Games des 1. Satzes sowie die bereits bewerteten Gamewetten des 2. Satzes gelten, Wetten auf den 2. Satz, sowie auf das Match, Over/Under-Wetten der Games des 2. Satzes und Handicapwetten werden mit 1,0 gewertet).

Falls ein Spiel nicht fortgesetzt, sondern neu ausgetragen wird, behalten alle schon bewerteten Wetten ihre Gültigkeit. Die noch nicht bewerteten Wetten, werden mit 1,0 gewertet. Dies gilt für alle Sportarten (z.B.: 1. Drittel, 1. Viertel, Match, Handicap, Over/Under Tore, usw). Alle Zeitangaben beziehen sich auf die mitteleuropäische Zeit (MEZ).

B19. Alle Zusatzinformationen – wie z.B.: Spielzeit, Spielstand etc. – sind ohne Gewähr.

B20. Wetten, die nach dem tatsächlichen Eintreffen des Wettausgangs platziert werden, werden mit Quote 1,0 bewertet.

B21. Der Buchmacher behält sich das Recht vor, Wetten, die im Zeitraum von spielentscheidenden Situationen abgegeben werden (Elfmeter, Rote Karte, Entscheidungsänderungen von Schiedsrichtern und/oder Videoschiedsrichtern usw.), mit Quote 1,0 zu bewerten.

Fußball - Livewetten

B22. Live – Konferenz: Bei der Wette „Tore in der Konferenz“ zählen lediglich die angebotenen Spiele der Konferenz. Sollte ein Spiel des gleichen Bewerbes am selben Tag, aber nicht innerhalb der Konferenz stattfinden, zählen die möglichen Tore des Spieles nicht dazu. Sollte innerhalb der Konferenz ein Spiel abgebrochen werden, bleiben alle Wetten auf „Tore in der Konferenz“, die zum Zeitpunkt des Abbruchs bereits bewertet wurden, aufrecht. Alle noch offenen Wetten werden mit 1,0 gewertet. Beispiel: Wird ein Spiel in der 70. Minute abgebrochen und zu diesem Zeitpunkt waren es insgesamt 16 Tore, bleiben alle Wetten auf „Over/Under 14,5 Tore“, „Over/Under 15,5 Tore“ aufrecht. Wetten auf „Over/Under 16,5 Tore“ oder „Over/Under 17,5 Tore“ werden mit 1,0 gewertet.

Formel 1 - Livewetten

B23. Qualifying – Live: Gewinner des Qualifying ist, falls nicht gesondert angeführt, der im Qualifying und nicht in der Startaufstellung, am besten platzierte Teilnehmer. Alle gegen einen Fahrer verhängten Strafen werden dabei nicht berücksichtigt.

B24. Qualifying – Head-to-Head Duelle Live: Gewinner des Head-to-Head Duells ist, falls nicht gesondert angeführt, der im Qualifying, und nicht in der Startaufstellung, besser platzierte Teilnehmer (laut FIA). Alle gegen einen Fahrer verhängten Strafen werden dabei nicht berücksichtigt. Beide Teilnehmer müssen am Qualifying teilnehmen, damit die Wette gültig ist. Sollte ein Teilnehmer, aus welchen Gründen auch immer, das Qualifying nicht beginnen, so werden alle auf dieses Duell abgegebenen Wetten mit 1,0 gewertet.

B25. Rennen – Head-to-Head Duelle Live: Gewinner eines Head-to-Head Duells ist, falls nicht gesondert angeführt, der im Endklassement besser platzierte Teilnehmer (laut FIA). Beide Teilnehmer müssen das Rennen beginnen (gilt ab der Aufwärmrunde), damit die Wette gültig ist. Scheiden beide Teilnehmer vorzeitig aus, und keiner der Teilnehmer wird im offiziellen Endklassement gewertet, wird die Wette mit 1,0 gewertet.

Tennis - Livewetten

B26. Wird ein Spiel durch w.o. bzw. Disqualifikation vorzeitig beendet, werden alle noch offenen Wetten auf das gesamte Spiel und den laufenden Satz storniert – bereits beendete Games, Over/Under Games im Satz bzw. die Satzwetten behalten Ihre Gültigkeit.

Beispiel: Gibt ein Spieler im zweiten Satz w.o. oder wird disqualifiziert, werden Satzwetten, Over/Under-Wetten sowie Gamewetten des ersten Satzes bzw. jene des zweiten Satzes, bis zum Zeitpunkt der Aufgabe oder Disqualifikation, gewertet. Wetten auf den zweiten Satz bzw. Matchwetten werden in diesem Fall mit 1,0 gewertet.

Wintersport - Livewetten

B27. Wird das Rennen während eines Bewerbes abgebrochen, werden alle Wetten auf den Gesamtsieg mit 1,0 gewertet. Alle bereits ausgetragenen Head-to-Head Duelle behalten ihre Gültigkeit. Alle noch nicht ausgetragenen Head-to-Head-Duelle werden mit 1,0 gewertet.

Pferdesport – Wett-Terminals - Spezialangebot

B28. Wetten werden entweder zu fixen Quoten oder zu „Starting Prices“ angeboten. Die Starting Prices (abgekürzt SPs) sind die Quoten, die bei Wettannahmeschluss, also beim Start des jeweiligen Rennens, gültig sind.

B29. Die Gewinnermittlung erfolgt gemäß dem offiziellen Rennergebnis, sobald dieses bestätigt und verlautbart ist. Eine eventuelle spätere Disqualifikation hat auf die Gewinnermittlung keine Auswirkung. Falls ein Rennen nicht startet oder kein Teilnehmer das Ziel erreicht, sind alle Wetten ungültig und werden zurückbezahlt (Quote = 1,0). Wenn ein Meeting als „no-race“ deklariert und im Anschluss wiederholt wird, werden alle auf das als „no-race“ bezeichnete Rennen abgegebenen Wetten der Wiederholung zugeordnet.

Tattersall´s Rule 4: Wenn ein Pferd vor dem Start zurückgezogen (“withdrawn”) wird, wird die Gewinnermittlung  unter Berücksichtigung der Tattersall Regel 4(c) durchgeführt und die Einsätze auf das zurückgezogene Pferd werden mit 1,0 bewertet. Falls vor dem Start des Rennens keine Zeit mehr war, um den Wettmarkt neu zu berechnen, werden die Gewinne abhängig von der Siegquote des zurückgezogenen Pferdes gekürzt. Die Kürzung betrifft nicht den Wetteinsatz.

z.B.:  
Wetteinsatz 1,-
Siegquote 6/1
somit bei Wettgewinn Auszahlung ohne Kürzung 7,-
1 Pferd zurückgezogen mit Siegquote 6/1 unter Berechnung Rule 4 Kürzung 10 %
Daher Auszahlung bei Wettgewinn: 6 – 10 % = 5,4 + 1 (Einsatz) = Auszahlung 6,4

Für den Fall, dass in einem Rennen mehr als ein Pferd zurückgezogen wird, darf die Kürzung 90 % nicht übersteigen.

Wenn genügend Zeit vorhanden war, um die Quoten vor dem Start neu zu berechnen, betrifft die Kürzung nur jene Wetten bzw. jene Board Prices, die gespielt wurden, bevor das Zurückziehen bekannt gemacht wurde.

Falls ein Reservepferd startet, bleiben alle Wetten aufrecht. Wenn ein Early Price gewettet und das gewählte Pferd später zum Nichtstarter wurde, ist dieser Early Price ungültig. Falls das gewählte Pferd zurückgezogen wurde, sind alle Wetten auf dieses Pferd ungültig. Bei totem Rennen auf einem oder mehreren Plätzen wird der Gewinn durch die Anzahl der im toten Rennen befindlichen Pferde geteilt. Wenn in einem Rennen weniger als 5 Pferde starten, sind alle Platzwetten ungültig.

B30. Bei der Absage eines Rennens sind alle Wetten auf dieses Rennen ungültig und werden zurückbezahlt (Quote = 1,0). Falls ein Rennen an einem anderen Veranstaltungsort ausgetragen wird, sind alle Wetten ungültig, die vor Verlautbarung der Verlegung platziert wurden und werden zurückbezahlt (Quote = 1,0).

B31. Sieg-Wette (Race Winner): Es wird auf den Sieger eines Rennens gewettet.

B32. Each-Way-Wette (E/W): Eine Each-Way-Wette besteht aus einer Sieg- und einer Platz-Wette, die zwar mit gleich hohem Einsatz auf einem Wettschein getippt, aber wie Einzelwetten berechnet werden.

Für die Berechnung der Plätze bzw. Platzquoten gilt:

Anzahl der Starter pro Rennen: 2-4, Race Winner only

Anzahl der Starter pro Rennen: 5-7, ¼ Odds, Places: 1,2

Anzahl der Starter pro Rennen: 8+, 1/5 Odds, Places: 1,2,3

Anzahl der Starter pro Rennen: 12-15 Handicap Race, ¼ Odds, Places: 1,2,3

Anzahl der Starter pro Rennen: 16+ Handicap Race, ¼ Odds, Places: 1,2,3,4

Each-Way Akku-Wetten werden Sieg-auf-Sieg und Platz-auf-Platz berechnet.

B33. Zweier-Wette (Einlauf-Wette, Forecast): Die Zweier-Wette kann auf zwei verschiedene Arten getippt werden: Bei der „Straight“ Forecast müssen die gewählten Pferde in der richtigen Reihenfolge auf Platz 1 und 2 einlaufen. Mit „Any“ wird ein kombinierter Einlauf gewettet. Die gewählten Pferde müssen als Erst- und Zweitplatzierter ins Ziel laufen, wobei die Reihenfolge unerheblich ist. Zu beachten ist, dass es sich bei dieser Kombination um zwei Wetten handelt und daher auch der doppelte Einsatz zu bezahlen ist. An dem Rennen müssen mindestens drei Pferde teilnehmen, und die beiden getippten Pferde müssen starten. Andernfalls ist die Zweier-Wette ungültig und der Einsatz wird zurückbezahlt (Quote = 1,0).

B34. Dreier-Wette (Tricast): Die Dreier-Wette entspricht einer Einlauf-Wette auf den Erst-, Zweit- und Dritt-Platzierten. Die Wette ist gewonnen, wenn die Pferde exakt in der gewetteten Reihenfolge das Ziel erreichen. Wählt der Kunde neben den Startern „Any“ aus, so ist die Wette kombiniert und gewinnt sofern die gewählten Pferde in beliebiger Reihenfolge auf den ersten drei Plätzen einlaufen. Zu beachten ist, dass der Kunde hier sechs Wetten abgibt und daher auch der sechsfache Einsatz zu bezahlen ist. Dreier-Wetten können nur als Einzelwetten gespielt werden. Falls Einsätze auf Dreier-Wetten, Doubles, Trebles etc. angenommen werden, werden die Einsätze zu gleichen Teilen auf die einzelnen Dreier-Wetten aufgeteilt. Falls eine Dreier-Wette für ein Rennen angenommen wurde, in dem keine Dreier-Wetten angeboten werden, wird die Wette mit 1,0 bewertet (der Einsatz wird zurückbezahlt). Sollte eine Dreier-Wette einen Nichtstarter enthalten, so wird der Einsatz für diejenige(n) Wette(n) zurückbezahlt, die ohne den Nichtstarter nicht möglich ist (sind).

C. Mindesteinsatz/Maximaleinsatz/Gewinnlimits

Mindesteinsatz pro Wette

Der Buchmacher behält sich das Recht vor, die Mindesteinsätze für einzelne Kunden/Ereignisse/Produkte individuell festzulegen.

Maximaleinsatz pro Wette

Der Buchmacher behält sich das Recht vor, die Maximaleinsätze für einzelne Kunden/Ereignisse/Produkte individuell festzulegen.

Gewinnlimits

Höchstgewinn pro Einzel- oder Kombinationswette ist EUR 50.000,-.

Höchstgewinn pro Systemwette ist EUR 100.000,-.

Übersteigt der Nettogewinn EUR 50.000,-, so werden nur EUR 50.000,- und der Wetteinsatz ausbezahlt.

Höchstgewinn pro Kunde und Woche EUR 100.000,- für das gesamte Bundesgebiet Österreich.

D. Verantwortung beim Wetten

Die moderne Freizeitgesellschaft bietet neben vielfältiger Unterhaltung auch ein breites und immer beliebteres Angebot an Sportwetten. Wir sind daran interessiert, dass unsere Kunden mit Verantwortung und im Rahmen ihrer finanziellen Möglichkeiten wetten. Für eine kleine Gruppe können bestimmte Verhaltensweisen jedoch problematisch sein und im schlimmsten Fall sogar zu einer dauerhaften Abhängigkeit führen. Im Fall einer solchen Abhängigkeit kann die Lebensführung der Betroffenen massiv beeinflusst werden. In einem solchen Fall wird das Wetten großteils dazu missbraucht, innere Konflikte zu verdrängen und ungelösten Problemen auszuweichen. Die unbewussten Beweggründe der Abhängigkeit sind vielfältig. Der Geldgewinn ist zwar ein starker Anreiz, stellt jedoch in den seltensten Fällen das Hauptmotiv dar. Admiral Sportwetten ist sich der Tatsache bewusst, dass die Teilnahme am Wettangebot – welcher Art auch immer – zu persönlichen und sozialen Problemen führen kann und versucht, dieses Gefahrenpotential durch Aufklärung und Prävention zu minimieren: Durch Aufklärung und Prävention nimmt Admiral Sportwetten die damit im Zusammenhang stehende Verantwortung durch die Zusammenarbeit mit wissenschaftlichen und therapeutischen Einrichtungen in vielfältiger Weise wahr.

Admiral Sportwetten arbeitet etwa im Bereich des Spielerschutzes seit Jahren mit renommierten, universitären Einrichtungen, wie der Abteilung Suchtforschung & Suchttherapie der Medizinischen Universität Wien, therapeutischen Institutionen, wie etwa dem Anton Proksch Institut und gemeinnützigen Selbsthilfegruppen zusammen.

Durch dieses Maßnahmenpaket soll primär der Entstehung von Wettmissbrauch vorgebeugt und in weiterer Folge der Kunde auf Therapiemöglichkeiten hingewiesen werden.

Wer folgende Regeln für verantwortliches Wetten befolgt, kann Wettabhängigkeit zumeist rechtzeitig vermeiden:

* Legen Sie regelmäßige Wettpausen ein!

* Legen Sie das monatliche Wettkapital vorab fest!

* Erhöhen Sie nicht nachträglich den vorab festgelegten, maximalen Wettbetrag!

* Beschließen Sie im Vorhinein, bei welcher Gewinnhöhe Sie nicht mehr wetten!

* Legen Sie vorneweg fest, wie hoch der Wettverlust sein darf!

* Wetten Sie niemals in depressiver Stimmung, unter Einfluss von Alkohol oder von Medikamenten!

Sollte Ihnen die Einhaltung einer dieser sechs wichtigsten Regeln schwer fallen, oder falls Sie das Gefühl haben, von der Wettsucht betroffen zu sein, wenden Sie sich bitte an die Mitarbeiter von Admiral Sportwetten – sie werden Ihnen professionelle Beratungs- und Therapieangebote in Ihrer Umgebung nennen.

Für weitere Hilfe besuchen Sie bitte auch die Seite www.gluecksspielsucht.at

E. Nutzungsbedingungen für registrierte Kunden

Mit der Registrierung als Kunde der Admiral Sportwetten GmbH, Novomaticstraße 5, 2352 Gumpoldskirchen, (in Folge: Admiral) erkennt der Kunde diese in der Filiale ausgehängten bzw. online verfügbaren (admiral.at) Nutzungsbedingungen für registrierte Kunden und die allgemeinen Geschäftsbedingungen und Wettbestimmungen der Admiral in der jeweils gültigen Fassung an. Der Kunde unterwirft sich darüber hinaus der in der Filiale veröffentlichten Hausordnung.

E1. Die Registrierung ist nur für Personen über 18 Jahre erlaubt. Es besteht kein Rechtsanspruch auf Registrierung.

E2. Der Kunde erklärt, die für den Vertragsabschluss und die Nutzung erforderliche Rechts- und Geschäftsfähigkeit zu besitzen. Es dürfen sich nur natürliche Personen registrieren, juristischen Personen ist die Registrierung und Nutzung untersagt.

E3. Registrierung in der Filiale

a) Für die Registrierung ist die Vorlage eines gültigen amtlichen Lichtbildausweises iSd § 6 (2) 1 FM-GwG erforderlich. Nach erfolgter Registrierung unterfertigt der Kunde die Bestätigung für die Registrierung und bestätigt dadurch die Richtigkeit seiner Daten.

b) Bei der Registrierung kann der Kunde wählen, ob er eine ADMIRAL Card in Verbindung mit einem ADMIRAL Wett-Konto und/oder ein ADMIRAL Fingerprint-Konto (durch die Erfassung biometrischer Daten) eröffnen will. Sofern biometrische Daten in Form des Fingerprint-Kontos genutzt werden, erfolgt eine gesonderte Einwilligung im Rahmen des Registrierungsprozesses.

c) Mit der Registrierung für die ADMIRAL Card wird für jeden registrierten Wettkunden ein ADMIRAL Wett-Konto angelegt, in dem alle Einzahlungen, Einsätze, Gewinne und Auszahlungen gesondert verbucht werden. Dieses ADMIRAL Wett-Konto kann nach erfolgter Online/Mobile Aktivierung auch entsprechend für Online/Mobile-Wetten genutzt werden.

d) Für die Nutzung des ADMIRAL Wett-Kontos wird eine ADMIRAL Card ausgefolgt. Um die ADMIRAL Card mit Funktion eines ADMIRAL Wett-Kontos verwenden zu können, ist es erforderlich einen 4-stelligen PIN (persönliche Identifikationsnummer) zu hinterlegen. Dieser wird entweder per E-Mail oder SMS an die vom Kunden bei der Registrierung bekanntgegebenen Kontaktdaten gesendet.

e) Für die Nutzung des ADMIRAL Fingerprint-Kontos in der Filiale werden die biometrischen Daten erfasst.

f) Im Zuge der Registrierung mittels biometrischer Daten wird für jeden registrierten Wettkunden ein ADMIRAL Fingerprint-Konto angelegt, in dem alle Einzahlungen und Auszahlungen gesondert verbucht werden.

E4. Registrierung Online/Mobile

a) Mit der Registrierung Online/Mobile wird für jeden registrierten Kunden ein ADMIRAL Wett-Konto angelegt, in dem alle Einzahlungen, Einsätze, Gewinne und Auszahlungen gesondert verbucht werden.

b) Vor dem Abschluss der Registrierung bestätigt der Kunde die Richtigkeit und Vollständigkeit seiner Daten.

c) Dieses ADMIRAL Wett-Konto kann auch in den ADMIRAL Filialen in Österreich genutzt werden. Hierzu ist eine ADMIRAL Card gem. Punkt 3. zu lösen.

d) Spätestens für die erste Auszahlung ist die Vorlage eines gültigen amtlichen Lichtbildausweises erforderlich.

E5. Das ADMIRAL Wett-Konto und das ADMIRAL Fingerprint-Konto werden im Folgenden gemeinsam kurz „ADMIRAL Kundenkonto“ genannt.

E6. Die im Zuge der Registrierung angegebenen personenbezogenen Daten werden in der Kundendatenbank erfasst. Der Kunde willigt ein, dass eine Kopie des amtlichen Lichtbildausweises von Admiral abgelegt wird.

E7. Sollte die Identität des Kunden nicht verifiziert werden können, behält sich Admiral das Recht vor, jegliche Transaktion für nichtig zu erklären, einzufrieren und das Guthaben solange einzubehalten, bis der Verifikationsprozess zufriedenstellend geklärt wurde.

E8. Der Kunde verpflichtet sich, bei der Registrierung wahrheitsgetreue Angaben zu machen. Der Kunde erklärt, dass seine bei der Registrierung bekannt gegebenen Daten richtig sind. Er ist verpflichtet, Admiral jede Änderung dieser Daten bekannt zu geben. Admiral behält sich das Recht vor, diese Angaben jederzeit auf ihre Richtigkeit zu prüfen und im Falle falscher bzw. unvollständiger Angaben die Registrierung zu verweigern bzw. die Nutzung der ADMIRAL Card und des ADMIRAL Kundenkontos auch nachträglich mit sofortiger Wirkung zu kündigen. Der Kunde wird für alle Schäden und Kosten haftbar gemacht, die aus falschen oder irreführenden Angaben oder Informationen entstehen.

E9. Sollte zu irgendeinem Zeitpunkt festgestellt werden, dass der Kunde bei der Registrierung bzw. bei Änderungen seiner Daten unrichtige Angaben gemacht hat, oder dass Wetten aus Ländern abgegeben wurden, welche ausdrücklich ausgeschlossen sind, ist Admiral berechtigt, den Kunden von der Teilnahme am Angebot auszuschließen. Admiral hat das Recht, alle bis zu diesem Zeitpunkt abgegebenen Wetten für ungültig zu erklären und das Vertragsverhältnis rückwirkend aufzulösen. In diesen Fällen steht dem Kunden lediglich ein Anspruch auf Rückerstattung der Einzahlungen abzüglich der angelaufenen Spesen zu.

E10. Der Kunde gibt seine Einwilligung zu Identitäts-, Kreditwürdigkeits- und anderen Überprüfungsmaßnahmen seitens Admiral, die im Zusammenhang mit der Nutzung der Webseite und allen Produkten der Admiral anfallen und/oder durch entsprechende gesetzliche Vorschriften und Regulierungen nötig werden und/oder von den entsprechenden Behörden verlangt werden.

E11. Der Kunde willigt ein, allenfalls notwendige zusätzliche Daten im Rahmen von Überprüfungsmaßnahmen wahrheitsgetreu mitzuteilen und die erforderlichen Daten bereitzustellen. Admiral ist befugt, ein ADMIRAL Kundenkonto so lange zu sperren oder dessen Nutzung einzuschränken, bis die entsprechenden Überprüfungsmaßnahmen abgeschlossen sind.

E12. Der Nachweis der Identität kann jederzeit und wiederholt verlangt werden. In diesem Fall ist die Kopie eines gültigen amtlichen Lichtbildausweises iSd § 6 (2) 1 FM-GwG, sowie bei Einzahlungen mit Kreditkarte die Kopie der Vorder- und Rückseite der Kreditkarte an Admiral zu senden. Außerdem kann im Zweifelsfall der Nachweis der am ADMIRAL Kundenkonto angegebenen Adresse, die dem offiziell angemeldeten Hauptwohnsitz des Kunden entsprechen muss, eingefordert werden.

E13. Eine Offenlegung von Daten kann aus rechtlichen Gründen, zur Umsetzung von Ansprüchen, die erhoben werden, sowie zur Überprüfung und Aufdeckung von Umständen, die auf betrügerisches Verhalten oder Aktivitäten hinweisen, zwingend notwendig sein.

E14. In manchen Ländern ist die Teilnahme an bzw. der Abschluss von Sportwetten verboten oder gesetzlichen Beschränkungen unterworfen. Admiral kann für etwaige Nachteile, die dem Kunden durch die Missachtung von Verboten seines Heimatlandes entstehen, keine Haftung übernehmen. Insbesondere werden aus folgenden Ländern aus rechtlichen Gründen keine Wetten Online/Mobile angenommen: Schweiz, Niederlande, USA, Kanada, Südafrika, Deutschland und aus Frankreich. Bei missbräuchlicher Einrichtung eines Wettkontos in diesem Zusammenhang erfolgt keine Gewinnauszahlung.

E15. Pro Wettkunde ist nur eine Registrierung zulässig. Bei Zuwiderhandlung werden sämtliche Konten des Kunden gesperrt. Pro Person wird nur eine ADMRIAL Card ausgegeben. Der Kunde kann jedoch sowohl ein ADMIRAL Wett-Konto als auch ein ADMIRAL Fingerprint-Konto nutzen. Jede missbräuchliche Verwendung der ADMIRAL Card (insbesondere die unzulässige Weitergabe an Dritte) und/oder des ADMIRAL Kundenkontos führt zur Sperre des Kunden inkl. aller genutzter Dienstleistungen. Die ADMIRAL Card ist nicht übertragbar und bleibt Eigentum von Admiral. Bei missbräuchlicher Einrichtung oder Nutzung des ADMIRAL Kundenkontos, welcher Art auch immer, haftet Admiral nicht für die entstandenen Schäden und es erfolgt keine Gewinnauszahlung.

E16. Das von Admiral eingerichtete ADMIRAL Kundenkonto wird auf Rechnung und Gefahr des Kunden geführt. Die Benutzung des ADMIRAL Kundenkontos durch Dritte ist verboten. Im Fall der Zuwiderhandlung wird Admiral das ADMIRAL Kundenkonto unverzüglich schließen. Für missbräuchliche Nutzung des ADMIRAL Kundenkontos und für missbräuchliche Verfügungen über das ADMIRAL Kundenkonto durch unbefugte Personen übernimmt Admiral keine Haftung.

E17. Die ADMIRAL Card/die Identifizierung durch biometrische Daten/das ADMIRAL Kundenkonto darf ausschließlich für eigene Wetten verwendet werden. Mit Unterschrift bei der Registrierung bestätigt der Kunde, dass die vom Kunden als Wetteinsatz verwendeten Vermögenswerte nicht mit Rechten Dritter belastet sind und der Kunde ausschließlich mit eigenen Vermögenswerten im eigenen Namen und auf eigene Rechnung Wetten platziert. Darüber hinaus bestätigt der Kunde, dass diese Vermögenswerte nicht aus kriminellen Handlungen stammen und insbesondere nicht der Geldwäscherei oder Terrorismusfinanzierung dienen oder daraus herrühren.

E18. Der Kunde ist verpflichtet, die ADMIRAL Card und den PIN-Code sicher aufzubewahren. Verlust, Diebstahl oder Beschädigung sind ausnahmslos und umgehend bei der nächstgelegenen Filiale zu melden. Bei Diebstahl, Verlust, unsachgemäßer Behandlung oder Beschädigung der ADMIRAL Card besteht kein wie auch immer gearteter Anspruch auf Schadenersatz oder Neuausstellung gegenüber Admiral. Admiral haftet nicht für Schäden, welche mit dem Verlust der ADMIRAL Card oder des PIN-Codes einhergehen.

E19. Der PIN-Code ermöglicht nach erfolgreicher Identifizierung des Kunden die ADMIRAL Card für Wettabgaben, Einzahlungen auf oder Auszahlungen vom ADMIRAL Kundenkonto zu verwenden. Der Kunde verpflichtet sich, seinen PIN-Code geheim zu halten und den PIN–Code sowie die ADMIRAL Card nicht an Dritte weiterzugeben. Sämtliche ADMIRAL Wett-Kontobewegungen unter Vorlage der ADMIRAL Card und Eingabe des PIN-Codes gehen auf Rechnung des Kunden.

E20. Bei Verlust der PIN wird diese auf die bekanntgegebene E-Mail-Adresse oder Telefonnummer als SMS versendet.

E21. Dem Kunden ist es verboten, Kundenkonten zu verkaufen, zu übertragen und/oder für oder von anderen Wettkunden zu erwerben.

E22. Insbesondere ist es unzulässig, Transaktionen auf ADMIRAL Kundenkonten von anderen und/oder in Absprache mit Dritten über einen Strohmann durchzuführen und/oder dritten Personen sein ADMIRAL Kundenkonto zur Verfügung zu stellen.

E23. Im Fall einer Insolvenz der Admiral Sportwetten GmbH bleiben alle Kundenkontoguthaben der Kunden gültig, wobei dem Kunden eine Rückzahlung der Guthaben abzüglich entstandener Spesen zusteht.

E24. Klargestellt wird, dass eine Verwaltung oder Veranlagung eingezahlter Guthaben am ADMIRAL Kundenkonto durch Admiral nicht stattfindet. Admiral wird nicht von seinen Kunden ermächtigt und beabsichtigt auch in keiner Weise über das Guthaben selbständig zu verfügen. Das jeweilige Guthaben kann ausschließlich für Produkte und Dienstleistungen der Admiral in Anspruch genommen werden.

E25. Admiral ist kein Finanzinstitut und gewährt keine Zinsen auf Guthaben. Sollten möglicherweise Zinsen auf Gelder auf dem Wettkonto anfallen, stimmt der Kunde zu, dass Admiral diese behalten darf.

E26. Finanzielle Mittel oder Guthaben auf dem ADMIRAL Kundenkonto eines Kunden können nicht auf das ADMIRAL Kundenkonto eines anderen Kunden übertragen werden.

E27. Einzahlungen auf das Wettkonto können auf die entsprechenden Bankkonten der Admiral Sportwetten GmbH bzw. mittels Kreditkarte oder anderer von der Admiral Sportwetten GmbH angebotenen Zahlungsmethoden erfolgen. Die Einzahlung mittels Kreditkarte kann ausnahmslos nur vom Wettkontoinhaber mit einer auf ihn lautenden Kreditkarte erfolgen.

E28. Wenn durch den Kunden im Verlauf eines Zahlungsvorganges (z.B. nach der Einzahlung, Auszahlung, Zahlung von Bearbeitungsgebühren) zusätzliche Kosten entstehen, beispielsweise durch eine Rücküberweisung auf die Kreditkarte etc., ist Admiral berechtigt, das ADMIRAL Kundenkonto des Kunden mit diesen zusätzlichen Kosten zu belasten.

E29. Der Kunde wird nachträglich nicht für etwaige Differenzen zwischen dem gutgeschriebenen Betrag und dem Betrag, mit dem seine Kreditkarte belastet wurde, entschädigt, wenn diese Differenzen auf Wechselkurs-Schwankungen und Bankgebühren seitens der die Kreditkarte ausgebenden Bank zurückzuführen sind.

E30. Die Admiral Sportwetten GmbH behält sich das uneingeschränkte Recht vor, Zahlungsmöglichkeiten in bestimmten Regionen und/oder für bestimmte Kunden nach eigenem Ermessen einzuschränken.

E31. Der Kunde darf, wenn er Zahlungsmethoden verwendet, die einen spezifischen Kontoinhaber erfordern, nur Beträge aus Quellen, deren eingetragener Kontoinhaber er ist, auf sein ADMIRAL Kundenkonto einzahlen. In Fällen, in denen der Buchmacher feststellt, dass der Name des Kontoinhabers von dem im ADMIRAL Kundenkonto eingetragenen Namen abweicht, behält er sich das Recht vor, jede Einzahlung auf das ADMIRAL Kundenkonto als ungültig zu betrachten (und ebenfalls alle Gewinne, die aus einer solchen Einzahlung hervorgehen) und das gesamte Guthaben für verfallen zu erklären.

E32. Der Kunde darf, entsprechend der aktuellen Regelungen gegen Geldwäsche, Geld auf das ADMIRAL Kundenkonto nur zum Zweck der Wettabgabe und der Nutzung anderer Dienstleistungen von Admiral überweisen.

E33. Bei der Nutzung des ADMIRAL Kundenkontos ist es erforderlich, dass das eingezahlte Guthaben mindestens einmal umgesetzt wird (d.h. für die Platzierung von Wetten verwendet wird), bevor eine Auszahlung möglich ist.

E34. Sollte der Buchmacher zu der Ansicht gelangen oder Grund zur Annahme haben, dass Guthaben eingezahlt werden ohne dass die Absicht besteht, dieses zu Wettzwecken zu nutzen, ist er berechtigt, das ADMIRAL Kundenkonto zu sperren oder zu schließen. In diesem Fall werden gegebenenfalls außerdem die zuständigen Behörden in Kenntnis gesetzt.

E35. Sollte ein Einzahlungsbetrag dennoch nicht vollständig umgesetzt werden bevor eine Auszahlung beantragt wird, behält sich Admiral das Recht vor, auf dem ADMIRAL Kundenkonto eine Gebühr zu erheben mit der sämtliche vertretbare Kosten im Zusammenhang mit Ein- und Auszahlungen gedeckt werden. Gegebenenfalls wird der Betrag der Auszahlungsanfrage entsprechend gekürzt.

E36. Wann immer möglich erfolgen Auszahlungen auf das Konto, von dem aus Einzahlungen vorgenommen wurden. Auszahlungen können nur im Namen des bzw. an den registrierten Kontoinhaber erfolgen.

E37. Admiral behält sich das Recht vor, das ADMIRAL Kundenkonto jederzeit zu sperren oder zu schließen und Transaktionen im alleinigen Ermessen zu stornieren oder als nichtig zu erklären, falls die folgenden Bedingungen Anwendung finden:

a) Es werden Transaktionen mit Unregelmäßigkeiten entdeckt, die die Abwicklung negativ beeinträchtigen könnten und/oder die den Verdacht einer Verletzung dieser Bestimmungen entstehen lassen.

b) Admiral oder sein Erfüllungsgehilfe ist der Ansicht, dass der Kunde Produkte oder Dienstleistungen auf unfaire Weise genutzt oder absichtlich betrogen hat, oder auf unlautere Weise Admiral oder Dritte ausgenutzt hat.

c) Admiral oder sein Erfüllungsgehilfe ist der Ansicht, dass der Kunde die Produkte und Dienstleistungen betrügerisch und/oder für illegale und/oder rechtswidrige oder unsachgemäße Zwecke genutzt hat.

d) Admiral oder sein Erfüllungsgehilfe wird von der Polizei, einem Gericht oder anderen Aufsichtsbehörden dazu aufgefordert.

e) Admiral oder sein Erfüllungsgehilfe ist der Ansicht, dass vom Kunden eine Vorschrift oder Bestimmung oder ein Gesetz verletzt wurde.

E38. Jegliche Form von betrügerischen Aktivitäten ist strengstens untersagt. Ihre Definition liegt im Ermessen von Admiral. Betrügerische Aktivitäten umfassen unter anderem den Diebstahl von Kreditkarten, die Verwendung unzulässiger Software-Tools, den Transfer finanzieller Mittel auf Kundenkonten anderer Kunden, Fälschung, betrügerische Absprachen sowie die Angabe falscher Daten bei der Registrierung oder bei einer späteren Abfrage persönlicher Informationen, etc. Diese Aufzählung ist jedoch nur exemplarisch und definiert daher die betrügerischen Aktivitäten nicht abschließend und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Admiral behält sich das Recht vor, Klagen auf strafrechtliche Verfolgung und/oder zivile Schadenersatzklagen wegen betrügerischen Aktivitäten anzustrengen. Kunden, die an jedweder Form von betrügerischen Aktivitäten oder verdächtigen Transaktionen beteiligt sind, werden den entsprechenden Behörden gemeldet. Alle Transaktionen können geprüft werden um Geldwäsche und die Finanzierung terroristischer Aktivitäten zu unterbinden. Alle Entscheidungen seitens Admiral oder des Erfüllungsgehilfen hinsichtlich der Außerkraftsetzung von Transaktionen und/oder der Sperrung und Schließung von Kundenkonten sind für den Kunden bindend, unterliegen dem alleinigen Ermessen von Admiral, erfordern keine Rechtfertigung gegenüber dem Kunden und können seitens des Kunden nicht angefochten werden. Unter den oben angeführten Umständen ist Admiral berechtigt, alle Beträge, die andernfalls an den Kunden auszubezahlen gewesen wären, zurückzuhalten und/oder einzubehalten.

E39. Kundenkonten werden bis auf Widerruf nur in Euro bezahlt. Bei Inlandsüberweisungen trägt jeder die eigenen Spesen. Etwaige Spesen für Auslandsüberweisungen sind vom Kunden zu tragen.

E40. Sämtliche an die Admiral Sportwetten GmbH oder ein Unternehmen des Konzerns der Novomatic Group of Companies  geschuldete Beträge können jederzeit mit dem positiven Guthaben auf dem Konto gegenverrechnet werden.

E41. Reklamationen gegen Kontoauszüge und gegen die darin festgestellten Salden sind spätestens innerhalb von 30 Tagen ab Ablauf des Monats, in dem das Wettereignis stattgefunden hat, mittels eingeschriebenen Briefes zu erheben.

E42. Der Buchmacher ist berechtigt, offensichtliche, auf Irrtum beruhende Fehler bei der Erstellung der ADMIRAL Kundenkontoauszüge, richtigzustellen.

E43. Bei der Verwendung des ADMIRAL Wett-Kontos werden sämtliche Wettgewinne dem ADMIRAL Wett-Konto gutgeschrieben. Geldbeträge/Wettgewinne, die einem ADMIRAL Wett-Konto irrtümlich gutgeschrieben wurden, stehen dem Kunden nicht zur Verfügung. Transaktionen mit solchen Geldbeträgen können vom Buchmacher widerrufen werden und/oder der relevante Betrag vom ADMIRAL Wett-Konto des Kunden abgebucht werden und/oder solche Transaktionen rückgängig gemacht werden, entweder zum entsprechenden Zeitpunkt oder nachträglich.

E44. Admiral ist nicht zur Ausstellung einer ADMIRAL Card/zur Einrichtung eines ADMIRAL Kundenkontos verpflichtet. Admiral behält sich vor, die ADMIRAL Card/das ADMIRAL Kundenkonto ohne Angabe von Gründen einzuziehen bzw. zu sperren. Sperren gelten immer für gesamt Österreich.

E45. Im Fall des Einzuges bzw. der Sperre der ADMIRAL Card/des ADMIRAL Kundenkontos werden vorhandene Guthaben – nicht jedoch Bonusguthaben, Promoguthaben etc. – an den Kunden rücküberwiesen, sofern Admiral damit nicht gegen gesetzliche Verpflichtungen verstößt.

E46. Freiwillig gewährte Boni und Werbeangebote insbesondere, aber nicht abschließend, Boni auf Gewinne von bestimmten Kombinationswetten (Auszahlungsbetrag abzüglich Wetteinsatz) gemäß der in der Filiale veröffentlichten Tabelle/Berechnungsschlüssel für ADMIRAL Card Kunden können nicht in bar abgelöst werden, sondern werden in Form von Gratiswetten abgerechnet. Bei Boni auf Gewinne von bestimmten Kombinationswetten beträgt der maximal gewährte Bonus pro Wett-Bestätigung EUR 3.000,--. Die Mindestquote pro Tipp bei bonusfähigen Kombinationswetten ist 1,20. Der gewährte Bonus pro Kombinationswette muss gesamt mindestens einmal mit einer Quote von 1,20 umgesetzt werden (sogenanntes Rollover), damit ein Anspruch entsteht. Admiral behält sich das Recht vor, diese Bedingungen jederzeit zu ändern bzw. die freiwillige Gewährung der Boni einzustellen.

E47. Bonusgeld wird erst als Wetteinsatz verwendet, wenn kein sonstiges Guthaben mehr am ADMIRAL Wett-Konto ist. Sollte für die Realisierung von Bonusgeld ein Rollover gefordert sein, so werden alle hierfür qualifizierten Wetten herangezogen, unabhängig, ob diese mit Bonusgeld oder sonstigem Guthaben/Bargeld bezahlt werden.

E48. Admiral behält sich das Recht vor, den Kunden von bestimmten Bonusaktionen oder Werbeangeboten auszuschließen, Einzahlungen von Kunden auf das ADMIRAL Kundenkonto abzulehnen oder betragsmäßig zu limitieren, bei jeder Transaktion die Vorlage eines amtlichen Lichtbildausweises zur Überprüfung der Kundenidentität zu verlangen.

E49. Aufgrund gesetzlicher Bestimmungen oder Beschränkungen durch Admiral kann an manchen Standorten das ADMIRAL Kundenkonto nicht als Zahlungsmethode verwendet werden und der Fingerprint bzw. die ADMIRAL Card dient der Freischaltung der Wettmöglichkeit.

E50. Aufgrund gesetzlicher Bestimmungen oder Beschränkungen durch Admiral kann es an manchen Standorten notwendig sein, dass die Wettbereiche durch ein Zutrittssystem geschützt sind. Hier dient der Fingerprint bzw. die ADMIRAL Card zur Freischaltung des Zutrittssystems.

E51. Bei der Registrierung erteilt der Kunde seine Einwilligung, dass seine personenbezogenen Daten (insbesondere Name, Geschlecht, Geburtsdatum, Staatsbürgerschaft, Anschrift, Telefonnummer, E-Mail-Adresse, Foto zur Verwendung zum Aufdruck auf die ADMIRAL Card) sowie Daten zu seinem Wettverhalten durch Admiral auf Basis der in Österreich geltenden Rechtsvorschriften erfasst, verwendet und verarbeitet werden. Gegebenenfalls erteilt der Kunde auch seine gesonderte Einwilligung, dass seine Fingerprints zwecks Zutrittskontrolle zu gesicherten Bereichen durch Admiral auf Basis der in Österreich geltenden Rechtsvorschriften erfasst, verwendet und verarbeitet werden. Der registrierte Kunde hat jederzeit das Recht, seine Einwilligung hinsichtlich der Speicherung, Verwendung und Verarbeitung seiner personenbezogenen Daten sowie der Daten über sein Wettverhalten und der Verwendung seiner Fingerprints zu widerrufen. Nach Erhalt des Widerrufs wird Admiral die ADMIRAL Card einbehalten und die angeführten Daten des Kunden zu seiner Identifikation, seiner Zutrittskontrolle und seinem Wettverhalten nicht mehr weiterverarbeiten, was zur Folge haben kann, dass der Kunde in manchen Bundesländern gewisse Produkte bzw. Produkte in durch Biometrie gesicherten Bereichen nicht mehr in Anspruch nehmen kann.

E52. Auf Basis der in Österreich geltenden Rechtsvorschriften hat der Kunde das Recht auf Inanspruchnahme der Betroffenenrechte (Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung und Widerspruch) über die zu seiner Person gespeicherten Daten, deren Herkunft sowie über den Zweck der Datenverwendung. Begehren aus den Betroffenenrechten sind direkt schriftlich unter Nachweis der Identität des Kunden an die Admiral zu richten.

E53. Sofern der Kunde ausdrücklich eingewilligt hat, dass seine personenbezogenen Daten auch für Marketingzwecke sowie der Zusendung von unentgeltlichem Werbematerial innerhalb der Novomatic Group of Companies verwendet werden, kann er diese Einwilligung jederzeit schriftlich bei Admiral unter Nachweis der Identität widerrufen

E54. Der Kunde erklärt sein Einverständnis, dass ihm E-Mails in unverschlüsselter Form zugehen dürfen.

E55. Abweichend von den jeweils gültigen allgemeinen Geschäftsbedingungen und Wettbestimmungen, werden die mittels ADMIRAL Wett-Konto abgegebenen Wetten direkt auf dem ADMIRAL Wett-Konto erfasst und etwaige Gewinne auch dem Wett-Konto gutgeschrieben. Somit erhält der Kunde bei Wettabgabe eine Wett-Bestätigung.

E56. ADMIRAL hat das Recht, ohne Angabe von Gründen, sich Auszahlungen vom ADMIRAL Kundenkonto bis zu 45 Tage nach Aufforderung des Kunden vorzubehalten.

E57. Die Nutzung der ADMIRAL Card und der Kundenkonten unterliegt österreichischem Recht.

F. Abschlussbestimmungen

F1. Der Buchmacher behält sich das Recht vor, die allgemeinen Geschäftsbedingungen und Wettbestimmungen jederzeit zu ändern.

F2. Salvatorische Klausel: Sollte eine der Regelungen dieser allgemeinen Geschäftsbedingungen und Wettbestimmungen unwirksam/undurchführbar sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Regelungen davon unberührt.

F3. Von den verschiedenen Sprachversionen dieser allgemeinen Geschäftsbedingungen und Wettbestimmungen gilt im Zweifel nur die deutsche Fassung, da die anderen Sprachversionen lediglich Übersetzungen als Service für Menschen mit einer anderen als der deutschen Muttersprache gedacht sind.

Diese allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) und Wettbestimmungen der Admiral Sportwetten GmbH als Buchmacher in Übereinstimmung mit dem österreichischen Buchmacherverband und die Nutzungsbedingungen für das ADMIRAL Kundenkonto treten am

7. Mai 2018

um 0.00 Uhr in Kraft, wodurch alle bisherigen Fassungen ihre Gültigkeit verlieren.

Gumpoldskirchen, 7. Mai 2018